Montag, 28. Januar 2013

ich stehe am fenster
an der kippe ziehen, ausatmen, durchatmen
ein paar minuten ruhe

M. hatte recht, wenn ich die teile morgen wieder einwerfe schaff ich dienstag die schule nicht.
ich war heute so erschöpft, so kaputt
nichts gemacht, nur im bett gelegen
auch nichts genommen, nur geraucht
schmerz zugelassen, gespürt

mit zu vielen kerlen geschrieben
falsche hoffnungen gemacht
vorgestern mit L. rumgemacht, gestern mit J.
dabei kenne ich J. kaum
ich hoffe ständig, dass ich mir seinen namen merken kann
bekifft und vollkommen besoffen kennengelernt
ich konnte mich nicht an ihn erinnern
einen tag geschrieben, am nächsten getroffen
im rausch mit ihm rumgemacht
naehe suchend, liebe suchend, schmerz unterdrueckend

ich will doch nur irgendwas spueren ausser diesem schmerz, den du mir taeglich zufuegst
ich will dich doch nur aus meinem kopf kriegen, aus meinem herz

naechster zug, musik  in den ohren
schmerz
versuche zu weinen, doch es geht nicht
du reisst mir mein herz raus
treibst mich in den abgrund
du fehlst so
und doch will ich dich nicht sehen, nicht mit dir reden
bitte geh, so wie du es immer getan hast
verlass mich , fuer immer

du nimmst dir mein leben, mein herz
reisst alles an dich
fuehrst mich in den abgrund
kontrollierst meine gedanken
spielst mit mir 



nichts tut so weh wie du, mama

wenn du mich auch nur ein kleines bisschen liebst, 
dann bitte bring dich um
oder hoer auf damit
ich weiss, du bist krank
aber weisst du was?
du machst mich krank und kaputt
deine eigene tochter

ich will nicht irgendwann mit dir zusammen in der entzugsklinik landen,
will nicht mit dir zusammen verrecken
entweder du oder ich
der staerkere gewinnt
oder wie stellst du dir das vor?
ist dir bewusst, dass du jeden tag auf's neue mit mir um's ueberleben kaempfst?
es kann nur eine geben.und das weisst du.
doch du hast dich damals so entschieden
du oder ich
hast gewarten, bis ich laufen, denken konnte
und versuchst seitdem immer diesen kampf zu gewinnen
aber dann, wenn du kurz vor deinem ziel bist
holst du mich zurueck ins leben
nur um mit mir weiter dieses kranke spiel zu spielen

sag mal, hast du spass dadran?

Dienstag, 22. Januar 2013

schon wieder eine schlaflose nacht. ich spuüre jetzt schon die müdigkeit, die mir am morgen voller boßheit 'bleib einfach liegen' ins ohr flüstern wird.
meine augen  brennen, mein kopf dröhnt.
ich mag nicht mehr.
dieses ganze zunkunftsgelabber, die schlechten noten, die meckernden lehrer. 
mama, kippen, drogen.
gib mir mein gras, meine kippen, peep, irgendwelche pillen.
mir egal.
nur lass mich diesen schmerz unterdrücken, der mir den atem raubt.
ich hab dich verlassen.

ich weiß, und es tut mir leid
 aber ich konnte einfach nicht mehr
ich ertrage deine nähe nicht, deine stimme, dein lachen
meine gedanken kreisen ständig um dich
deine art, deine blicke, deine worte
dein name, der wie aus dem nichts auf meinem bildschirm landet und meine kleine welt in millisekunden zum erschüttern bringt
'eine beziehung sollte nah sein, damit sie auch gut und vertrauensvoll ist, aber vielleicht ist eure zu nah. vielleicht nimmt sie dich so sehr ein, dass sie dich dabei vergisst, übersieht'

ein scheuer blick in den spiegel. meine gedanken wollen die kalorien aus meinem magen auskotzen, meine finger wollen meine arme blutig kratzen, meine stimme will alles zusammenschreien, meine beime wollen fliehen.
ich stehe wie angewurzelt da
dieses abartige fett, was nicht verschwindet blickt mich an und lacht mich aus.
meine gedanken fangen an zu spielen. 
rauch was, zieh was, vergiss die welt

angst vor morgen
angst vor allem
mein magen macht mir zu schaffen

hinlegen, decke drüber
tschüss welt
meine augen wollen schlafen