Dienstag, 22. Januar 2013

schon wieder eine schlaflose nacht. ich spuüre jetzt schon die müdigkeit, die mir am morgen voller boßheit 'bleib einfach liegen' ins ohr flüstern wird.
meine augen  brennen, mein kopf dröhnt.
ich mag nicht mehr.
dieses ganze zunkunftsgelabber, die schlechten noten, die meckernden lehrer. 
mama, kippen, drogen.
gib mir mein gras, meine kippen, peep, irgendwelche pillen.
mir egal.
nur lass mich diesen schmerz unterdrücken, der mir den atem raubt.
ich hab dich verlassen.

ich weiß, und es tut mir leid
 aber ich konnte einfach nicht mehr
ich ertrage deine nähe nicht, deine stimme, dein lachen
meine gedanken kreisen ständig um dich
deine art, deine blicke, deine worte
dein name, der wie aus dem nichts auf meinem bildschirm landet und meine kleine welt in millisekunden zum erschüttern bringt
'eine beziehung sollte nah sein, damit sie auch gut und vertrauensvoll ist, aber vielleicht ist eure zu nah. vielleicht nimmt sie dich so sehr ein, dass sie dich dabei vergisst, übersieht'

ein scheuer blick in den spiegel. meine gedanken wollen die kalorien aus meinem magen auskotzen, meine finger wollen meine arme blutig kratzen, meine stimme will alles zusammenschreien, meine beime wollen fliehen.
ich stehe wie angewurzelt da
dieses abartige fett, was nicht verschwindet blickt mich an und lacht mich aus.
meine gedanken fangen an zu spielen. 
rauch was, zieh was, vergiss die welt

angst vor morgen
angst vor allem
mein magen macht mir zu schaffen

hinlegen, decke drüber
tschüss welt
meine augen wollen schlafen

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