earth my body
water my blood
air my breath
and fire my spirit
Donnerstag, 18. September 2014
Mittwoch, 17. September 2014
Samstag, 9. August 2014
Montag, 4. August 2014
und dort ist der tag, vor dem ich so ne angst hab
der erste wirklich schlechte tag
ich hab lust meinen dealer anzurufen
oder mir n paar flaschen von papas weinen reinzukippen
oder zu fressen
oder alles auszukotzen
oder dies oder das oder was auch immer schlecht für mich ist
ich will mir so gerne die birne zudröhnen
oder einfach den ganzen tag schlafen oder was auch immer
ist ja letztendlich auch egal
positiv denken
ich versuche nichts davon zu tun
ich mache nichts davon
klar, es ist kein guter oder sinnvoller tag
ich liege nur faul auf der couch rum, esse meine 3 mahlzeiten, rauche zwischendurch eine und puzzle nebenbei ein bisschen
aber das gute daran ist
ich schaffe es, nicht ganz abzurutschen
und darauf kann ich verdammt stolz sein
Donnerstag, 31. Juli 2014
Sonntag, 27. Juli 2014
am 6.8 werd' ich entlassen
soll nächstes jahr wiederkommen
posttraumatische belastungsstörung
drogensucht
essstörung
sexsucht
und das mit grade mal 17 jahren
aber ich ja auch egal
ich mach das beste draus
die erkenntnis ist schließlich der erste schritt zur besserung
ich darf gefühle haben
ich darf gefühle zulassen
und ich schaffe raum für meine angst,meine trauer, meine wut und meinen schmerz
ich lerne nicht zu kotzen, nicht zu hungern, nicht zu viel zu essen, um zu verdrängen
ich lerne nicht zu trinken, nichts zu ziehen, nichts zu rauchen (ok, zigarretten sind die ausnahme), nichts einzuwerfen, um zu verdrängen
ich lerne meinen körper nicht zu missbrauchen, nicht zu verkaufen, nicht zu verschenken und nicht alles mit ihm machen zu lassen, was ich eigentlich gar nicht will. ich lerne, dass ich wertvoll bin, auch wenn ich mich nicht wertvoll fühle und mich nur knapp anziehe und jedem hingebe, der interesse hat, um mich selbst aktzeptieren zu können, um den selbsthass zu verdrängen.
und jeden einzelnen tag werde ich all diese schritte auf's neue lernen müssen, um leben zu können
und ich will leben
ich will endlich für mich leben
und nicht mehr für meine krankheit
Donnerstag, 19. Juni 2014
ich war 10 wochen vor der klinik clean
ich war 2 wochen in der klinik gesehen
(angesehen von alkohol und medikamenten)
3 monate clean
witzig, genau wie meine mum es war,
bevor sie wieder angefangen hat
und irgendwie ist es wie jedes mal
wenn mir etwas zu nah an meinen gefühlen dran ist
mach ich dicht und falle in alte muster zurück
hatte nicht gedacht dass man hier kiffen, rauchen, trinken und rummachen kann, hm
Montag, 2. Juni 2014
tag 66, clean hab ich nun auch geschafft
ich fühle mich, als hätte ich die reise fast geschafft
oder wäre wenigstens schon bei der hälfte angekommen
aber der eigentliche gang durch die hölle beginnt erst ab mittwoch
und wird sich wieder über monate hinwegziehen
es ist ziemlich beängstigend, um ehrlich zu sein
aber ich vertraue darauf, dass ich es schaffen kann
ich bin nicht den ganzen weg hierher gelaufen, um jetzt abzubrechen
sondern dafür, dass ich irgendwann das ziel erreiche
mir soll es besser gehen
und mittlerweile hab ich gelernt, dass ich der einzige mensch bin, der dafür kämpfen kann
der irgendwas in meinem leben ändern kann
Donnerstag, 22. Mai 2014
ihr hättet da sein sollen, als er mich geschlagen hat und ich ständig angst hatte,sodass ich nicht mal mehr mein zimmer verlassen konnte.
ihr hättet da sein sollen, als er mich abgefüllt hat und mich danach zu dingen gezwungen hat, die ich nicht wollte. wieder und wieder.
ihr hättet da sein sollen, als mich aus lauter verzweiflung zugedröhnt hab, euch belogen hab, mich mit irgendwelchen kerlen eingelassen hab, nur um irgendwie den schmerz zu betäuben.
aber ihr wart nie da.
ihr habt nur zugeschaut.
und hey,ich kann es euch nicht mal übel nehmen.
auch wenn ich so laut geschrien hab, wie ich konnte, nur damit ihr mich rettet
aber ihr seit auch nur menschen
Dienstag, 20. Mai 2014
tag 54, clean
eben hat die klinik angerufen
4.6, aufnahmetermin
ich sollte mich freuen
und irgendwie tu ich das auch
aber es fühlt sich so an,
als hätte jemand nur mich gestoppt
während die ganze welt weiter an mir vorbei zieht
und ich kann immernoch an nichts andere denken, als an dich
du fehlst mir so schrecklich
und das schlimmste ist,
zu wissen, dass sie an deiner seite ist,
obwohl ich die richtige wäre
nur weil ich krank bin
und jede hilfe zu spät kam
bevor ich gefallen bin
Samstag, 10. Mai 2014
danke
es war nie leicht
es ist nicht leicht
und es wird auch nie sehr viel leichter werden
aber dieses gefühl, wenn du nacht für nacht wach liegst
dein schlechtes gewissen immer wieder all die dinge in deinem kopf hervorkommen lässt, die du anderen damit angetan hast
dein selbsthass immer grösser wird
deine verzweiflung und hilflosigkeit unerträglich ist
du jeden tag aufwachst und sofort hoffst, dass der tag schnell vorbeigeht, weil dieses warten und nichts tun so auf die psyche schlägt und jede minute ein einziger kampf ist
und du hoffst und betest einfach nur, dass du stark genug sein wirst, um nicht rückfällig zu werden
und du dann nach wochen endlich diesen zettel in den händen hälst auf dem steht, dass du den ersten schritt zur besserung geschafft hast, weil du nun endlich komplett clean bist,
genau dieses gefühl ist das alles wert
denn wenn du das geschafft hast, ist es bis zur klinik auch nicht mehr so weit
tag 44 ebenfalls geschafft.
und mittlerweile trinke ich nicht mal mehr, nur um mich selbst gelegentlich nicht ertragen zu müssen
Mittwoch, 7. Mai 2014
du fehlst mir so sehr
du hast gesagt,ich soll dir nicht mehr schreiben
aber das mit uns, das war echt
und vielleicht scheint es so, als hätte ich uns aufgegeben, damals
aber das war nie so
ich hab nur mich aufgegeben..
mir fehlt jede kleinigkeit von dir
von uns
von dem, was du aus mir gemacht hast
ich werde dich jeden tag lieben
so wie ich es dir gesagt habe
und ich hoffe, dass du das selbe tust..
denn nach 3 monaten ohne dich
weiss ich immernoch nicht
wie ich ein leben ohne dich leben soll
du bist mein leben
du warst es schon immer
und wirst es hoffentlich auch immer bleiben
egal was ich tun muss, um dich zurück zu gewinnen
ich werd es tun
denn genau das hast du damals auch getan
du hast mich 10 monate lang jeden tag ein bisschen mehr geliebt
egal wie schmerzhaft es war
vergiss das nie
denn ich würde sogar jahre mit dem schmerz leben, ohne dich zu sein
nur um irgendwann wieder mit dir zusammen sein zu können
du bist meine definition von glück
Dienstag, 6. Mai 2014
tag 40 beginnt
und alles scheint so unrealistisch,
wie es noch nie war
mein kopf ist so klar
und doch so vernebelt
ich merke gar nicht, wie stark ich grade sein muss, um all das zu schaffen
es fühlt sich an, als würde jedes mal wenn ich schlafen gehe,
irgendwas in meinem kopf sein,
in meinen träumen,
dass mir jegliche errinnerung klaut,
damit mich der unerträgliche schmerz nicht zum aufgeben zwingt
mittwoch wieder zum drogentest
all meine hoffnung hängt nun daran, dass er endlich negativ ist
damit die klinik mich endlich aufnimmt
mit dem rauchen muss ich auch noch aufhören..
nur bitte lass die zeit bis dahin schnell vergehen
denn ich merke immer mehr,
wie meine gefühle nicht mehr vorhanden sind
mein kopf alles verdrängt
und ich wieder anfange so kaputt und kraftlos und lustlos zu sein
wie ich nie wieder sein wollte
Montag, 5. Mai 2014
nachts ist es am schlimmsten
nachts war es immer am schlimmsten
du bist allein
und deine gedanken fangen an sich wie kleine würmer durch dein hirn zu fressen
du versuchst die fassade vor dir selbst aufrecht zu erhalten
und dich abzulenken
aber sie fressen sich durch alles hindurch
einmal junkie
immer junkie
es tut mir leid,
alles, was ich euch angetan hab
es tut mir leid, mama und papa
für all das, was ihr mit ansehen musstet
es tut mir leid, B.
weil du alles versuchst hast,um mich zu retten
und dennoch nichts davon geholfen hat
ich hab dich weggeschubst, verloren
und jetzt fehlst du mir so sehr
jeden tag
jede stunde
jede minute
und jede verdammt sekunde
wünschte ich, ich wäre damals nicht so zugedröhnt und benebelt gewesen,
dass ich für ein paar tage, stunden oder sekunden dachte, ich würde dich nicht mehr lieben
ich hab mich selbst belogen
weil ich wusste, dass ich 6 monate am anderen ende des landes nicht ohne dich ertrage
ich war so egoistisch
so dumm
es tut mir leid
aber ich bin der einzige mensch, der mich retten kann
ich bin eine bombe
und jeder in meiner umgebung stirbt an mir
nur weil ich versuche zu überleben
Donnerstag, 24. April 2014
Tag 29, clean
florida ist ne ganz gute ablenkung
und langsam ist das nüchtern sein besser zu ertragen,obwohl man die vergangenheit noch zu häufig vermisst
aber noch mehr als die drogen vermisse ich dich, deine art, deine augen, deine liebe
ich vermisse jedes winzige detail von dir
und jedes neue profilbild mit ihr lässt mein herz ein kleines bisschen mehr zerbrechen
es tut mir schrecklich leid dass ich so ein junkie war und anstatt meine gefühle zu zeigen, mich immer mehr von dir distanziert hab
es tut mir leid, alles
und ich hoffe einfach nur, dass wir irgendwann wieder zueinander finden
weil ich nicht weiss, wie ein ganzes leben ohne dich funktionieren soll
wie es sinn ergeben soll
wenn du das einzige bist, was mich glücklich macht
du und ich. für immer
Montag, 14. April 2014
tag 19 hat nun seit 3 stunden und 20 minuten begonnen
es wird etwas leichter nicht ständig an drogen zu denken
das verlangen lässt ganz langsam nach
und trotzdem vermisst man es
ich bin klarer im kopf
aber jeder tag bedeutet gleichzeitig, etwas schwächer zu werden
es ist ein täglicher kampf
mit allem was dazu gehört
es ist ein einfaches " sich am leben halten"
in 2 tagen geht es los nach florida
und ich kann nur hoffen,dass es dort besser geht
dass es irgendwie leichter wird, all das zu ertragen,was ich bei jedem atemzug aushalten muss
jedes mal wenn ich falle
muss ich mich daran erinnern,
dass es bald leichter wird
ich hab nicht 5 1/2 jahre jeden tag auf's neue gekämpft,um kurz vor dem ziel aufzugeben
5 1/2 jahre
ich traue mich nicht mal auszurechnen wie viele tage oder stunden oder sekunden das sind
ich war 11 als alles begann
und bald werde ich 17
600 km weit weg von zu hause,wo ich niemanden kenne
obwohl meine grösste angst an meinem geburtstag ist, verlassen zu werden
und das werde ich, jedes jahr auf's neue
manchmal hab ich das gefühl, dass ich nicht mal mehr weiss, was schmerz ist
weil ich mich so sehr daran gewöhnt hab
noch 2 tage
dann wird es leichter
vielleicht
noch einen monat bis zur klinik
hoffentlich
und dann hab ich es fast geschafft
ich kann endlich alles loslassen
Dienstag, 1. April 2014
tag 5, clean
wie wundervoll, wenn man dank seiner krankheit keine körperlichen bedürfnisse mehr empfinden kann
und wie praktisch, wenn man dank des entzugs eh nicht schlafen kann
und sehr von vorteil ist es dann natürlich noch, wenn alle medikamente, die man für die nacht bekommt, ebenfalls nicht wirken
ich glaub, ich verlier' den verstand
und dennoch hab ich mich nie so klar und so, wie ich selbst gefühlt, wie jetzt
ich wünschte, ich wäre nicht so krank
nicht so wahnsinnig
nicht so verletztend
es fühlt sich an, als hätte ich die ganzen letzten jahre nur geträumt und bin soeben aufgewacht
Sonntag, 23. März 2014
Samstag, 22. März 2014
Dienstag, 11. März 2014
Sonntag, 9. März 2014
wie unter fieber werden glieder heiß, atem kalt,
was sich mit wiederhaken dann in meine laken krallt,
ist die angst vor der nacht und was sie mit mir macht.
du bist so laut in meinem kopf und alles dreht sich,
ich versuch dich zu vergessen doch es geht nicht,
ich lieg wach und bleib ratlos,
was soll ich tun? du machst mich schlaflos.
die stille liegt mir in den ohren, es zerreist mich,
ich zähl die stunden bis zum morgen und ich weiß nicht,
was muss passieren? ich bleib ratlos.
was soll ich tun? du machst mich schlaflos.
Donnerstag, 6. März 2014
Sonntag, 23. Februar 2014
und es ist wieder sonntag.
wieder mal das ganze wochenende wach gewesen
sonntage waren immer zum ausnüchtern einmal in der woche, zum essen, schlafen und einfach den ganzen tag im bett liegen da.
6 tage die woche war ich von morgens bis abends drauf, in der schule, beim sport, mit freunden, beim putzen, beim checken gehen, bei klausuren, bei der therapie, bei meinem arzt, bei meinen eltern..
6 tage die woche hab ich gezogen um zu funktionieren
und am 7 tag war ich wieder ganz ich selbst.
und jetzt sitze ich hier immer 2 tage wach, mit fußspastiken, vollkommen bekifft, hör musik, langweile mich, male und versuche all den selbsthass, die verzweiflung und was noch alles dazu gehört so gut es geht zu verdrängen
doch jeden sonntag auf's neue kommt mir der gedanke, dass sich dieses spiel, dieser kampf in mir drin die nächsten 5 tage jeden morgen wieder von vorne beginnen werden
und ich darf eigentlich nur ohnmächtig daneben stehen und zusehen, welche art der selbstzerstörung das spiel heute gewinnt.
Dienstag, 18. Februar 2014
Montag, 17. Februar 2014
Sonntag, 16. Februar 2014
man überlegt hin und her
versucht den junkie in sich zu ignorieren
ichbinstärkerichbinstärkerichbinstärker
extra nur 2 g geholt
"wenn nichts übrig bleibt ist die versuchung gerringer, weil ich morgens um 6 uhr nicht mal eben pep klar kriege, wenn ich es nucht zur schule schaffe"
und dann scheitert jeder plan
wie immer
man zieht einfach weiter
wie immer
man kriegt immer irgendwas klar
immer
valentinstag mit C. verbringen
viel kiffen
kuscheln und weiter mal sehen..
vielleicht die nacht über bei ihm bleiben
das restliche wochenende mal sehen..
ein anruf
eine planänderung
eine sms
4-5g und an valentinstag sturmfrei
man denkt sich nichts dabei,
wenn es anfängt
aber im nachhinein ist es immer das gleiche
man ist die erste nacht wach
verklatscht etwas
will mehr
will noch nicht schlafen
will nicht wieder essen
will lieber diesen hauch der selbstzerstörung geniessen
und dann wird aus einer nacht schnell ein oder zwei weitere
sonntag abend
seit donnerstag oder freitag nicht gepennt
will nicht schlafen
nicht essen
am liebsten nur mandalas ausmalen und chillen
chillt mal mit dem
mal mit anderen
kriegt ein noch gut gefülltes baggy geschenkt
und denkt sich fuck,
weil man weiss, dass man montag morgen, wenn der wecker morgens klingelt, alles danach schreit wieder ins bett zu gehen
du dich selbst erniedrigst, weil du nichts hinkriegst
du auf die waage gehst und dir der appetit vergeht
und du weisst, dass in deinem badezimmer etwas wartet, was dir hilft -vorerst
es flüstert erst leise
schleicht sich an dich ran
nimmt deine hand
und schenkt dir ein falsches gefühl der sicherheit
lächelt dich an
und sagt dann mit diesem grinsen im gesicht "du kannst ja jederzeit aufhören"
Samstag, 15. Februar 2014
Mittwoch, 12. Februar 2014
und dann wachst du auf
schaust dich um
bist in ner anderen welt
suchst dein handy
schaust drauf
und dir wird bewusst was hier läuft
18:24 uhr, 8 verpasste anrufe, 34 nachrichten
oh shit
mein hirn ist darauf spezialisiert zu verdrängen
hat's nie anders gelernt
und ich rutsche immer tiefer
gedankenlos zudröhnen
ansonsten erträgt das deine psyche nicht
holt mich bitte irgendwer aus dieser hölle raus?
ich kann nicht mehr
Montag, 10. Februar 2014
schlafentzug und unterernährrung
manchmal macht es dich fertig
und manchmal kannst du dir nichts besseres vorstellen
und ich merke wieder dieses gefühl
diese stimme im kopf, die "ich will" ruft
und obwohl dir bewusst ist, dass du es aus guten gründen lassen solltest,
tust du es trotzdem.
ich weiss noch wie ich letztes jahr quasi nie geschlafen habe
nach einer line wollte ich erstmal die nächsten 3 tage wach sein
so bescheuert das klingt
irgendwie geniesst man das gefühl
diese innerliche und äußere zerstörtheit
die freiheit zu tun was man will
die hoffnung, dass deine dich zerstörenden gedanken sich gegenseitig selbst vernichten
und irgendwie liebe ich am meisten, dass man so motiviert ist jeden scheiss zu tun
das hilft, irgendwie
es ist wie eine pause für mein gehirn
es muss kaum arbeiten
kaum was tun
einfaxh die zeit vertreiben
und das wunderschönste ist,
dass man nicht darüber nachdenken muss,
ob man seine letzten kräfte wirklich für soetwas sinnloses einsetzen sollte
ob es zeitverschwendung und vollkommen unnütz ist
und das man ansatzweise das gefühl bekommt, man könnte in dieser nacht so viel schaffen
(am nächsten tag leider häufig enttäuschend. wusste eben nicht mehr was ich letzte nacht eigentlich gemacht hab, bis ich die 5 packungen gestopfte kippen gesehen hab)
mein kopf gönnt sich eine pause
um im nachhinein schneller arbeiten zu können,
was bis jetzt immet funktioniert hat.
ist wie ne selbsttherapie
kiffen, wenn's dir nicht gut geht
(besonders bei suizidgedanken)
ziehen, wenn dir alles zu viel wird
du nicht weiter weisst
keine kraft und motivation mehr hast
wenn dein kopf zu voll und zu leer zugleich ist
fühlt sich an wie ein unterbewusstes sortiersystem des gehirns
aber gut, ich bin mir grade dessen bewusst,dass ich unter drogen stehe
dieser tatsache bin ich mir immer bewusst
auch, dass heute Montag,der 10.02.14 ist und ich morgen ebenfalls keine
schule habe
ich bin mir bewusst darüber,
dass ich sehr schnell wieder so abhängig werden kann,dass ich wieder drauf lebe
ich weiss, dass ich sowas nicht tun sollte
dass es ungesund ist,
besonders wenn man bedenkt, dass ich auch noch antidepressiva nehme und mal auf die geniale idee kam, diese klein zu machen und durch die nase zu ziehen..
ok, das war echt bescheuert und verjunkt von mir, geb ich zu.
aber warum urteilt jeder immer direkt schlecht darüber,wenn er etwas von den drogen weiss?
niemand weiss, was wirklich in mir vorgeht
was ich denke und fühle
wie will so jemand wissen können, was gut und was schlecht für mich ist?
aktzeptanz
ich habe aktzeptiert, dass das hier mein leben ist, welches ich mir ganz und gar nicht ausgesucht, sondern lieber weggeworfen hätte.
ich aktzeptiere, dass ich anscheinend noch ein bisschen auf dieser erde verweilen muss, weil ich ansonsten schon längst weg wäre
ich aktzeptiere die meinung und die gefühle anderer menschen, weil es ihre sind, nicht meine.
warum könnt ihr dann nicht einfach aktzeptieren, dass ich bin, wie ich bin?
Sonntag, 2. Februar 2014
ich hab mich im labyrinth verlaufen
und finde nicht mehr heraus
bin blind hineingelaufen
ohne zu wissen, wo ich ankomme
es ist ein einziger teufelkreis
dessen auswege geheim versteckt sind
hab den tod gefunden
hab die drogen entdeckt
hab versucht alles in mir abzutöten,
bevor es mich dort tötet
-vergebungslos
sitze eigentlich weinend in dem kreis des teufels
unausweichlich gefangen in ihm
tanze zugedröhnt in ihm umher
ziehe andere mit hinein,
ohne rücksicht darauf,
dass dieser teufelskreis auch sie zerstören wird,
mit dem egoismus, nur nicht alleine dort sein zu wollen
wo bleibt dieses verdammte geheimversteck für ein besseres leben?
ein anderes ich?
wo bleibe ich?
und wer hat eigentlich diesem miststück an psychischen krankheiten gesagt, dass es ok ist, sich einfach meinen körper als neuen wohnsitz zu benutzen und mich selbst dort rauszuschmeissen?
wo bin ich?
oder wer bin ich?
und wie komme ich bloß aus diesem teufelskreis an labyrinthen wieder heraus?
Freitag, 31. Januar 2014
warum fühlt sich alles was falsch ist bloß so richtig an?
ich weiss dass es falsch ist
was ich tue
das ich falsch bin
das ich menschen verletzte
aber darauf wird man vor der jugend nicht vorbereitet
das muss man erst lernen
verantwortung für sein handeln übernehmen
drogen sind schlecht für einen
von jungs sollte man die finger lassen,
bis der richtige kommt
erst mit 18 mit der grossen liebe schlafen
wunschvorstellungen
die eine nach dem anderen zerstört werden
wie seifenblasen zerplatzen
und ehe man begreift,was man tut,
ist es schon längst zu spät
ich bin 16, raucherin
lebe für meine krankheit
anstatt mit ihr zu leben
seit einem jahr drogenabhängig
gehe nicht zur schule
habe einen freund,den ich nicht lieben kann, weil ich nie gelernt hab,gefühle zu empfinden
aus keine ahnung welchem grund gehe ich fremd
meine familie ist komplett zerstört und irgendwie bin ich der hauptgrund dafür
seit 3 jahren bin ich in verschiedenen therapien, kliniken, suchtberatungen
meine diagnoseliste ist so lang, dass ich selbst manchmal beim aufzählen ein paar davon vergesse
ich bin naiv, viel zu aufgeschlossen und manchmal total verschlossen und distanziert zugleich
bei gefühlen, meinen traumata oder aggressionen, sowie männerhass drehe ich total durch
mein bett verlasse ich ziemlich selten
und ja,ich treffe viel zu viele dumme entscheidungen
aber niemand hat mir gesagt,
dass es so leicht ist
eine line zu ziehen
einen joint zu rauchen
checken zu gehen
fremd zu gehen
nicht zur schule zu gehen
sich in die scheisse zu reiten
es ist zu einfach
es ist einfach viel zu leicht, all die verbotenen dinge zu tun
Donnerstag, 30. Januar 2014
Sonntag, 26. Januar 2014
Freitag, 24. Januar 2014
Mittwoch, 22. Januar 2014
und plötzlich sitze ich dort
leicht drauf,noch etwas bekifft
und betrunken
und gucke dir in deine wunderschönen funkelnden augen,
die mir verraten,
dass du mich genauso sehr küssen willst,
wie ich dich
und ich blende einfach alles aus
weil es nur deine schützenden arme
deine voller liebe funkelnden augen
dein so strahlendes lächelnd
und dieses wunderschöne lied gibt,
bei dem du immer an mich denkst
und ehe ich wieder klar denken kann
liegen wir schon im bett
nackt
unschuldig
und doch so voller schuld
ich dreh mich von dir weg
frage mich was ich hier tue
doch wie soll ich etwas bereuen,
was sich so richtig anfühlt?
es tut mir leid B...
Dienstag, 21. Januar 2014
in meinem kopf schwirrt irgendein lied von britney spears
"mum, i'm in love with a criminal..."
und ich weiss gar nicht was hier passiert
kann B. nicht mehr sehen
weil er einfach nur nervt
bin von morgens bis abends dicht
und geh nicht zur schule
und alleine dein name hat irgendwas in mir ausgelöst
was mich dich nicht vergessen lässt
schreib dir, dass ich dich sehen will
bist von morgens bis abends nur betrunken
fragst was mit meinem freund ist
doch er ist mir egal
denn wir gehen unter ohne einander
müssen uns rettend an den anderen ketten
um nicht zu ertrinken
Montag, 20. Januar 2014
aufstehen, tee machen
früstück im bett
joints bauen
einatmen
ausatmen
den ganzen tag
den rausch genießen
den serien auf dem bildschirm verfallen
den gedanken hingeben
aufstehen
ins bad gehen
joint nehmen, musik an
feuer
einatmen ausatmen
den ganzen tag lang
immer und immer wieder
bis deine gedanken soweit von dir weg sind
dass du sie nicht mehr hörst
flieg so hoch
dass du dein leben nicht mehr siehst
atme einfach den rauch ein
schließ die augen und spür den rauch
atme den rauch einfach aus
und flieg so hoch du kannst

