Samstag, 29. Juni 2013

Und manchmal, ja manchmal bringt das alles nichts mehr
Ich kann fressen, hungern, kotzen
Kann rauchen, kiffen, ziehen
Kann mir teile schmeissen, wenn ich will
Ich kann mich schneiden, versuchen mir das leben zu nehmen, nicht mehr zur schule gehen
Ich kann mich den jungs zuwenden, um zu verdrängen
Ich kann alles irgendwie unterdrücken
Aber weisst du, mama, auch nach 16 jahren und 20 tagen tut nichts auf dieser welt so weh wie du.
Und ja, eine zeit lang kann ich es vielleicht unterdrücken, aber eine gewisse traurigkeit bleibt immer
Und weisst du auch warum?

Du hast mich sterben lassen.
Damals, heute und wirst es immer tun.
Und das schlimmste ist, dass du dir dessen nicht mal bewusst bist..
Du hast mich sterben lassen, jedes mal auf's neue, immer ein bisschen mehr und denkst auch noch allen ernstes, dass ich dich ungerecht behandel.
Das ist unfair, du bist unfair.
Du hättest damals mich damals nicht retten sollen. Denn danach kam all der hass in dir auf.
Dieser hass, weil du einmal nicht das tun durftest, was du wolltest und genau aus dem grund tust du mir das wahrscheinlich an..

Ich hab mich nicht an die regeln deines geschenks gehalten, tut mir leid. Aber ich hätte es nicht ausgehalten, jedes mal auf's neue von dir daran erinnert zu werden, wie wenig ich dir wert bin.
Denn ganz ehrlich, mama, zwischen all meinem unbeschreiblich grossen hass gegen dich, steckt ein kleines bisschen liebe

Sonntag, 23. Juni 2013

22:00 uhr
Teller leer, magen voll
Könnte kotzen, möchte
Zwischendurch überkommt mich dieses bestimmte gefühl
Ich glaube, man nennt es müdigkeit

Mein kopf ist nur ein wenig verballert.
3 tage wach.
Druff, druff, druff, druff,.druff
Verballert

Und diese letzten tage waren einfach viel zu krass, um sie aufzuschreiben.
Ausserdem macht mein hirn langsam echt schlapp, wie gesagt, seit 3 tagen kein auge zugedrückt

Donnerstag, 13. Juni 2013

Und mir kommt es komisch vor diesen joint zu rauchen
Nach 3 tagen mal clean sein

Ich sehe wieder dieses glänzen in meinen augen, dass all den schmerz wiederspiegelt

Dieser schmerz,
Der mich immer mehr und mehr kaputt macht

Dienstag, 11. Juni 2013

'Gehen wir eine rauchen?'
'Ok'
'V. Aber nicht eine rauchen und erst nach 12 wieder hoch kommen, ja?'
Ich sehe F an 'ok'
'Am besten, wir kommen mit runter..'

Ich schlucke, sage nichts
Ziehe meine schuhe an und gehe nach unten
Zum auto, ins auto
Kippe an, blick nach vorn
Sie grinsen so
'Uhrzeit?', vernehme ich aus dem kaum hörbaren flüstern.

'Steigt doch mal aus'
F. Freut sich wie ein kleines kind, mir ist es egal.
M. Und ich steigen aus, seufzen, gehen zu den anderen.

F. Dealt ein wenig. Ich kenn sie nicht sehr gut, aber sie ist okay.
Ne gute freundin von M.
Und M., naja sie ist ne gute und lange freundin von mir.
Durch sie kam ich an die drogen.
Aber das ist auch ok. Sie helfen schliesslich, manchmal.
M. Hat vorgeschlagen, dass wir nach Trier zu ner freundin von ihr fahren.
Ich hab zugestimmt, wollte einfach weg, musste.

Die.ersten stunde fehlt mir vollkommen das realitätsgefühl.
Und hey, ich hatte deshalb mal wieder echt schiss und alles, aber es war auch schön, dass alles mal relativ egal und ziemlich unrealistich war. Hat sich angefühlt, als steckte meine seele nicht in diesem körper.

Und dann brachte auch das pep nichts mehr.
Laune sank, suizidgedanken waren da und der sehnlichste wunsch, den tag nicht erleben zu müssen.

Was ist denn so toll dadran, geburtstag zu haben, hm?
Mir zeigt es jedes jahr nur, dass ich weitere 365 tage, in denen ich emotional missbraucht und gefoltert wurde, irgendwie überlebt hab, obwohl ich nicht mal wollte.

Und nun stand ich dort, drauf, breit, beruhigunsmittel intus, zwischen M. , F. Und zwei typen, die ich nicht kannte und sollte so meinen geburtstagverbringen? Den schlimmsten tag im jahr?

Ich war an einem ort, den ich nicht kannte, mit leuten, die ich nicht kannte
Und während sie darüber diskutierten, ob sie nun singen oder nicht, schweifen meine gedanken ab und kreisen nur noch um dich.
Versuche all die tränen, die gefühle zu unterdrücken, doch es gelingt mir nicht.
Meine schritte werden schneller und ich verschwinde.einfach wortlos.
M. Weiss, was los ist.
Aber die anderen, sie kennen mich nicht.
Sie kommt mir hinterher, verunsichert durch meine tränen, will mich wieder zum lachen bringen.

Schweigen
Meine tränen fliessen einfach, ohne dass ich irgendwas dagegen tun kann
M. Sagt irgendwas, ich schüttel nur den kopf, verstecke mein gesicht
'Hier, nimm!', sie reicht mir ihre sonnenbrille und grinst leicht. 'gleich aber nicht wieder 5 stunden nachschminken, ja?
Ein kurzes nicken

Die anderen kommen, einer von ihnen geht, der andere muss in 15 min los.
Diese mitleidigen blicke, die so wenig verständnis zeigen