ich bin so wütend auf dich, mama
für alles was du mir angetan hast
für jede sekunde in der du getrunken und mich vernachlässigt hast
für jedes angeschrien werden
für jedes missachtet werden
einfach für alles
du hättest verhindern können, dass ich je an einen punkt komme, an dem es mir so schlecht geht
ich hab dich um hilfe gebeten
aber du hast nur getrunken
und mich nieder gemacht
und nicht beachtet
ich war dir nicht wichtig
und das tut weh
all die jahre jeden tag das gleiche
nur weil du mit deinem scheiß nicht klar kamst
nur weil du nicht die eier dazu hattest dir hilfe zu suchen
für dich gab es nur dich dich dich
und alle anderen waren schuld daran wie es dir ging
das problem daran ist nur,
dass du nie etwas anderes versucht hast
du hast dir selbst nie hilfe geholt
hast selbst nie etwas an deiner situation verändert
hast nie versucht, dass es dir besser geht
du bist hilflos gefangen in deinem selbstgebauten käfig
und dann hast du einen noch größeren käfig gebaut
und uns alle dort eingesperrt
und ich sitze immer noch dort drin
zwar nah an den gittern,
nah am licht,
mit dem rücken zu dir gekehrt,
aber immernoch dort drin
und ich weiß nicht wie ich rauskommen soll
ich weiß nicht wie ich dir vergeben soll
jeden tag sehe ich all diese erinnerungen vor meinem inneren auge umherschweben
sie verfolgen mich
sie bedrohen mich
sie versuchen mich zu töten
du hast in meiner erinnerung versucht mich zu töten
hast mich liegen und verrecken lassen
und ich weiß, dass ist nur die alkoholsucht
die dort aus dir sprach
aber für dich ist es am nächsten tag vergessen,
für mich nie
und deine dir selbst uneingestandene alkoholsucht ist keine entschuldigung für dein verhalten
aber würde eine entschuldigung all das wieder gut machen ?
es würde mir immerhin zeigen, dass du dir über deine fehler im klaren bist
und ich hoffe, dass du das bist
damit du nicht die selben fehler jeden einzelnen tag wiederholst
wieder alles um dich herum zerstörst
jeden zerstörst
dich zerstörst
dich tötest
denn davor habe ich irgendwie noch am meisten angst
Montag, 26. November 2018
Donnerstag, 11. Oktober 2018
angst
ganz langsam frisst mich diese angst auf
es kam ganz schleichend
immer wieder und wieder hab ich im letzten jahr gemerkt
wie sie kommt
mich einnimmt
einschlingt
ich habe gemerkt, dass es schlimmer wird
dass ich ganz langsam nicht mehr kann
das alles viel zu viel ist
und mein gehirn nicht hinterherkommt dass alles zu verarbeiten
ich hab alle warnsignale gesehen
und doch weitergemacht
immer weiter
du schaffst das
mach noch dies
mach noch das
kümmer dich um deine krebskranke mutter
und um all deine freunde
und um ihn
sei seine therapeutin
und beste freundin
und geliebte
und dabei vergaß ich ganz das wichtigste
mich
ich hab mich vergessen
ich hab meine probleme vergessen
meine gefühle
meine bedürfnisse
meine pausen
ich hab mich einfach vergessen
in der ecke stehen lassen
und immer weitergemacht
für alles und jeden
nur nicht für mich
ich will dieses studium unbedingt schaffen
will mir und allen anderen beweisen, dass ich es kann
aber es frisst mich auf
und ich gestehe es mir nicht ein
ich hab mir hier ein leben aufgebaut
ich mag die stadt
mag meinen kleinen (kaum vorhandenen) kreis
ich mag es, dass ich nicht so viele stunden in der uni sein muss
ich mag es, dass die menschen eine andere sprache sprechen
ich mag ihn
ich mag ihn
ich mag ihn
ich mag so vieles
und doch ist es schwieriger,
wenn kaum jemand deine muttersprache spricht
wenn die ärzte dich nicht verstehen
du keinen therapieplatz bekommst
deine mutter mit krebs im endstadium zu hause sitzt
dein vater so tut als wärst du jetzt plötzlich erwachsen und er muss nichts mehr tun
deine eltern sich nie bei dir melden
du deine freunde kaum siehst
dich in der wohnung nicht so wohl fühlst
du dich klein fühlst, jung fühlst
und dabei wolltest du nur erwachsen sein
wolltest allen zeigen dass du es kannst
wolltest deinen traum verwirklichen
und dabei ist es viel zu viel
und du hast angst, dir genau das einzugestehen
deshalb entwickelt deine psyche psychosomatische beschwerden
hypochondrie
es tut mir leid, v.
dass ich nicht vorher reagiert habe
und es tut mir leid, dass ich nicht zu 100% weiß, was ich machen soll
du willst weiter hier studieren und dieses leben leben
aber du brauchst hilfe
und zwar schnell
weil alles in dir schreit
und weint
und kämpft
und zittert
weil du nicht mehr kannst
weil du schon lange nicht mehr kannst
deshalb hüllt dich deine psyche in eine blase voller benommenheit
damit du möglichst wenig mitbekommst
möglichst wenig aushalten musst
und dich auf dich konzentrieren musst
darauf, dass dir nichts passiert
aber weißt du, ich kann das grade nicht
ich will hilfe
aber wie ?
du kümmerst dich um den therapieplatz und sprichst mit deinem psychiater
aber das alles hilft dir nicht wirklich
du brauchst jetzt radikale, schnelle und tiefgreifende hilfe
jetzt jetzt jetzt
und gleichzeitig willst du das alles hier nicht aufgeben
also was machst du bloß ?
hm ?
irgendeine idee?
bitte, liebe psyche
schick mir ein zeichen
sag mir was du willst
was du brauchst
was ich tun soll
denn ich weiß es nicht
ich weiß nur, dass ich irgendwas tun muss
bevor es mich auffrisst
und zerstört
bevor irgendwas schlimmes passiert
es kam ganz schleichend
immer wieder und wieder hab ich im letzten jahr gemerkt
wie sie kommt
mich einnimmt
einschlingt
ich habe gemerkt, dass es schlimmer wird
dass ich ganz langsam nicht mehr kann
das alles viel zu viel ist
und mein gehirn nicht hinterherkommt dass alles zu verarbeiten
ich hab alle warnsignale gesehen
und doch weitergemacht
immer weiter
du schaffst das
mach noch dies
mach noch das
kümmer dich um deine krebskranke mutter
und um all deine freunde
und um ihn
sei seine therapeutin
und beste freundin
und geliebte
und dabei vergaß ich ganz das wichtigste
mich
ich hab mich vergessen
ich hab meine probleme vergessen
meine gefühle
meine bedürfnisse
meine pausen
ich hab mich einfach vergessen
in der ecke stehen lassen
und immer weitergemacht
für alles und jeden
nur nicht für mich
ich will dieses studium unbedingt schaffen
will mir und allen anderen beweisen, dass ich es kann
aber es frisst mich auf
und ich gestehe es mir nicht ein
ich hab mir hier ein leben aufgebaut
ich mag die stadt
mag meinen kleinen (kaum vorhandenen) kreis
ich mag es, dass ich nicht so viele stunden in der uni sein muss
ich mag es, dass die menschen eine andere sprache sprechen
ich mag ihn
ich mag ihn
ich mag ihn
ich mag so vieles
und doch ist es schwieriger,
wenn kaum jemand deine muttersprache spricht
wenn die ärzte dich nicht verstehen
du keinen therapieplatz bekommst
deine mutter mit krebs im endstadium zu hause sitzt
dein vater so tut als wärst du jetzt plötzlich erwachsen und er muss nichts mehr tun
deine eltern sich nie bei dir melden
du deine freunde kaum siehst
dich in der wohnung nicht so wohl fühlst
du dich klein fühlst, jung fühlst
und dabei wolltest du nur erwachsen sein
wolltest allen zeigen dass du es kannst
wolltest deinen traum verwirklichen
und dabei ist es viel zu viel
und du hast angst, dir genau das einzugestehen
deshalb entwickelt deine psyche psychosomatische beschwerden
hypochondrie
es tut mir leid, v.
dass ich nicht vorher reagiert habe
und es tut mir leid, dass ich nicht zu 100% weiß, was ich machen soll
du willst weiter hier studieren und dieses leben leben
aber du brauchst hilfe
und zwar schnell
weil alles in dir schreit
und weint
und kämpft
und zittert
weil du nicht mehr kannst
weil du schon lange nicht mehr kannst
deshalb hüllt dich deine psyche in eine blase voller benommenheit
damit du möglichst wenig mitbekommst
möglichst wenig aushalten musst
und dich auf dich konzentrieren musst
darauf, dass dir nichts passiert
aber weißt du, ich kann das grade nicht
ich will hilfe
aber wie ?
du kümmerst dich um den therapieplatz und sprichst mit deinem psychiater
aber das alles hilft dir nicht wirklich
du brauchst jetzt radikale, schnelle und tiefgreifende hilfe
jetzt jetzt jetzt
und gleichzeitig willst du das alles hier nicht aufgeben
also was machst du bloß ?
hm ?
irgendeine idee?
bitte, liebe psyche
schick mir ein zeichen
sag mir was du willst
was du brauchst
was ich tun soll
denn ich weiß es nicht
ich weiß nur, dass ich irgendwas tun muss
bevor es mich auffrisst
und zerstört
bevor irgendwas schlimmes passiert
Mittwoch, 26. September 2018
du hattest kein recht dazu mich anzufassen
du hattest kein recht dazu mich mit drogen abzufüllen
du hattest kein gottverdammtes recht dazu mich anzufassen
und du hattest kein gottverdammtes recht dazu mit mir zu machen was du willst
du widerst mich an
du dreckiges, pedophiles stück scheiße
du hattest kein recht dazu mir mein leben zu nehmen
als wäre es nichts wert
denn es ist etwas wert
und ich bin etwas wert
und du hattest kein scheiß gottverdammtes recht dazu!
das ist mein körper
und meine entscheidung
mein wille
mein sein
ich muss damit leben
und du hattest einfach kein recht dazu
und trotzdem hast du es dir einfach genommen
und ich muss jeden tag
jede stunde
jede minute
und jede sekunde damit leben
dass ich für dich nicht mehr war als ein lebloser, seelloser körper
eine hülle
ein objekt
ein loch
und du dreckiges arschloch darfst jeden tag sorglos sein
darfst jeden tag weitere kleine mädchen suchen und finden
und sie mit drogen zudröhnen
und mit ihnen machen was du willst
du widerst mich einfach nur an
und ich wünsche dir, dass das eines tages mal jemand mit dir macht
dich willenlos und kraftlos macht
dich einfach nimmt obwohl du schreist und betest
jedes deiner neins ignoriert
denn ganz ehrlich,
du hättest es verdient
den ganzen schmerz und den hass und noch mehr schmerz
dir wünsche ich nur das allerschlimmste
für all das was du mir und all den anderen angetan hast
und noch tust
du hattest kein recht dazu mich mit drogen abzufüllen
du hattest kein gottverdammtes recht dazu mich anzufassen
und du hattest kein gottverdammtes recht dazu mit mir zu machen was du willst
du widerst mich an
du dreckiges, pedophiles stück scheiße
du hattest kein recht dazu mir mein leben zu nehmen
als wäre es nichts wert
denn es ist etwas wert
und ich bin etwas wert
und du hattest kein scheiß gottverdammtes recht dazu!
das ist mein körper
und meine entscheidung
mein wille
mein sein
ich muss damit leben
und du hattest einfach kein recht dazu
und trotzdem hast du es dir einfach genommen
und ich muss jeden tag
jede stunde
jede minute
und jede sekunde damit leben
dass ich für dich nicht mehr war als ein lebloser, seelloser körper
eine hülle
ein objekt
ein loch
und du dreckiges arschloch darfst jeden tag sorglos sein
darfst jeden tag weitere kleine mädchen suchen und finden
und sie mit drogen zudröhnen
und mit ihnen machen was du willst
du widerst mich einfach nur an
und ich wünsche dir, dass das eines tages mal jemand mit dir macht
dich willenlos und kraftlos macht
dich einfach nimmt obwohl du schreist und betest
jedes deiner neins ignoriert
denn ganz ehrlich,
du hättest es verdient
den ganzen schmerz und den hass und noch mehr schmerz
dir wünsche ich nur das allerschlimmste
für all das was du mir und all den anderen angetan hast
und noch tust
Sonntag, 15. Juli 2018
zu viel
zu viel, zu viel, zu viel
alles ist zu viel
5 traumata
zu viel
krebskranke, alkoholiker, borderline mutter
zu viel
freund der unschuldig 3 1/2 jahre ins gefägnis soll und ne PTBS hat
zu viel
uni mit unglaublich scheiße vielen ansprüchen
zu viel
freunde, alle mit problemen
zu viel
alle großeltern krank
zu viel
das was mich früher getragen hat wird mir genommen
zu viel
mit vater am tisch sitzen und sich vorkommen, als wäre man sich fremd
zu viel
straßensperrungen, putzfrau im urlaub, treffen absagen
zu viel zu viel zu viel
jede kleinigeit ist mir zu viel
und es zieht an meinem kräften
reißt mich zu boden
doch ich kann nicht liegen bleiben
ich muss hier helfen
und da helfen
und dies erledigen
und kümmer dich bitte noch darum
handy auf laut, immer zu erreichen
"du hast doch jetzt zeit"
aber die habe ich nicht
weil das, was ich tragen muss wirklich unfair für ein leben ist
wer hilft mir?
wer nimmt mir meine last ab ?
wer fragt mich wie es mir geht?
wer bietet mir hilfe an ?
niemand.
denn anscheinend war ich so dumm und war schon immer zu stark
"du bekommst das schon hin v., so wie du alles hinbekommst"
und was ist, wenn ich es irgendwann nicht mehr hinbekomme?
wenn ich euch nicht mehr alle mittragen kann, obwohl ich selbst schon mehr habe, als ich tragen kann?
was ist, wenn ich nicht stark genug bin, um das alles zu ertragen ?
alles ist zu viel
5 traumata
zu viel
krebskranke, alkoholiker, borderline mutter
zu viel
freund der unschuldig 3 1/2 jahre ins gefägnis soll und ne PTBS hat
zu viel
uni mit unglaublich scheiße vielen ansprüchen
zu viel
freunde, alle mit problemen
zu viel
alle großeltern krank
zu viel
das was mich früher getragen hat wird mir genommen
zu viel
mit vater am tisch sitzen und sich vorkommen, als wäre man sich fremd
zu viel
straßensperrungen, putzfrau im urlaub, treffen absagen
zu viel zu viel zu viel
jede kleinigeit ist mir zu viel
und es zieht an meinem kräften
reißt mich zu boden
doch ich kann nicht liegen bleiben
ich muss hier helfen
und da helfen
und dies erledigen
und kümmer dich bitte noch darum
handy auf laut, immer zu erreichen
"du hast doch jetzt zeit"
aber die habe ich nicht
weil das, was ich tragen muss wirklich unfair für ein leben ist
wer hilft mir?
wer nimmt mir meine last ab ?
wer fragt mich wie es mir geht?
wer bietet mir hilfe an ?
niemand.
denn anscheinend war ich so dumm und war schon immer zu stark
"du bekommst das schon hin v., so wie du alles hinbekommst"
und was ist, wenn ich es irgendwann nicht mehr hinbekomme?
wenn ich euch nicht mehr alle mittragen kann, obwohl ich selbst schon mehr habe, als ich tragen kann?
was ist, wenn ich nicht stark genug bin, um das alles zu ertragen ?
Mittwoch, 23. Mai 2018
arschloch
du hast mich jeden tag angefasst
ohne auch nur daran zu denken mich je zu fragen
ohne daran zu denken wie es mir damit geht
ohne daran zu denken welche konsequenzen das für mich hat
du hast mich jeden tag angefasst,
an stellen,
an denen du kein recht hattest mich anzufassen
jeden tag
ohne meine erlaubnis
und jedes mal hab ich mich etwas weniger gewehrt
weil ich merkte,
dass es keinen sinn hat
dass du eh nicht aufhörst
und dir von meinem körper nimmst was du willst
ABER DAS IST MEIN KÖPRER
MEINER MEINER MEINER
UND DIR GEHÖRT GAR NICHTS DAVON
UND WIE ZUM TEUFEL KOMMST DU BEHINDERTER FOTZENARSCHHURENSOHNWICHSERFICKERARSCHLOCHICHHOFFEDUVERRECKSTELENDIG BITTE ALLEN ERNSTES AUF DIE IDEE MICH ZU FRAGEN OB DU EIN SCHLECHTER MENSCH BIST ?
JA bist du
JA ich hoffe du leidest genug in deinem leben
JA ich wünsche dir nur das schlechteste
und JA ich habe jedes gottverdammte recht dich zu hassen, mich als opfer anzusehen und dir zu sagen, dass du ein schlechter mensch bist. denn mir gegenüber warst du es und wenn du das nicht wissen willst, dann frag gefälligst nicht
und jetzt geh, fick dich selbst, verreck an deinem scheiss alkohol und lass mich einfach nur in ruhe
ohne auch nur daran zu denken mich je zu fragen
ohne daran zu denken wie es mir damit geht
ohne daran zu denken welche konsequenzen das für mich hat
du hast mich jeden tag angefasst,
an stellen,
an denen du kein recht hattest mich anzufassen
jeden tag
ohne meine erlaubnis
und jedes mal hab ich mich etwas weniger gewehrt
weil ich merkte,
dass es keinen sinn hat
dass du eh nicht aufhörst
und dir von meinem körper nimmst was du willst
ABER DAS IST MEIN KÖPRER
MEINER MEINER MEINER
UND DIR GEHÖRT GAR NICHTS DAVON
UND WIE ZUM TEUFEL KOMMST DU BEHINDERTER FOTZENARSCHHURENSOHNWICHSERFICKERARSCHLOCHICHHOFFEDUVERRECKSTELENDIG BITTE ALLEN ERNSTES AUF DIE IDEE MICH ZU FRAGEN OB DU EIN SCHLECHTER MENSCH BIST ?
JA bist du
JA ich hoffe du leidest genug in deinem leben
JA ich wünsche dir nur das schlechteste
und JA ich habe jedes gottverdammte recht dich zu hassen, mich als opfer anzusehen und dir zu sagen, dass du ein schlechter mensch bist. denn mir gegenüber warst du es und wenn du das nicht wissen willst, dann frag gefälligst nicht
und jetzt geh, fick dich selbst, verreck an deinem scheiss alkohol und lass mich einfach nur in ruhe
ich bin v. und ich bin eine starke, erwachsene, unabhängige und stolze frau und ich schütze mich vor egal wem oder was
ich bin eine starke, erwachsene, unabhängige und stolze frau und ich schütze mich vor egal wem oder was
ich bin eine starke, erwachsene, unabhängige und stolze frau und ich schütze mich vor egal wem oder was
atme
atme
atme
einfach atmen
einfach nur atmen
ein und wieder aus
atmen
du bist in sicherheit
atmen
dir wird nichts passieren
niemand ist in der wohnung
niemand kommt her
niemand stalkt dich
niemand kann dir etwas tun
atme einfach
leg das messer weg
und beruhige dich
einfach atmen
du bist eine starke, erwachsene, unabhängige frau und du kannst dich wehren und schützen
dir wird nichts passieren
geh in den kampfmodus
du schaffst das
das nächste mal kannst du überleben
und atmen
dir wird niemand was tun
einfach atmen
einfach in der wohnung bleiben
mach den realitätscheck
geh mit dem messer durch jedes zimmer
guck ob irgendwo jemand ist
niemand da ?
gut, tür zu
und atmen
balkontüren abschließen
haustür überpürfen
niemand ist hier
niemand kann dir was tun
du musst einfach nur atmen und dich beruhigen
du bist in sicherheit
das ist nur deine amygdala
du bist in sicherheit
in sicherheit
in sicherheit
und dir wird nichts passieren
du kannst dich wehren
du lässt nicht zu, dass dir etwas passiert
einfach ruhig atmen
ganz langsam
nur deine amygdala
und die kann langsam runterfahren
keine gefahr
siehst du ?
es ist doch gar nichts
keine gefahr
du bist in sicherheit
alles wird gut
dir wird nichts passieren
du bist in sicherheit
und du wirst dich schützen
sei bereit für den notfall
aber fahr ein bisschen herunter
du bist in sicherheit
und dir wird nichts passieren
du kannst dich wehren
du bist in sicherheit
und dir wird nichts passieren
und du kannst dich wehren
du bist in sicherheit
und dir wird nichts passieren
und du kannst dich wehren
du bist eine starke, erwachsene, unabhängige und stolze frau und du schützt dich vor egal wem oder was
ich bin eine starke, erwachsene, unabhängige und stolze frau und ich schütze mich vor egal wem oder was
ich bin eine starke, erwachsene, unabhängige und stolze frau und ich schütze mich vor egal wem oder was
atme
atme
atme
einfach atmen
einfach nur atmen
ein und wieder aus
atmen
du bist in sicherheit
atmen
dir wird nichts passieren
niemand ist in der wohnung
niemand kommt her
niemand stalkt dich
niemand kann dir etwas tun
atme einfach
leg das messer weg
und beruhige dich
einfach atmen
du bist eine starke, erwachsene, unabhängige frau und du kannst dich wehren und schützen
dir wird nichts passieren
geh in den kampfmodus
du schaffst das
das nächste mal kannst du überleben
und atmen
dir wird niemand was tun
einfach atmen
einfach in der wohnung bleiben
mach den realitätscheck
geh mit dem messer durch jedes zimmer
guck ob irgendwo jemand ist
niemand da ?
gut, tür zu
und atmen
balkontüren abschließen
haustür überpürfen
niemand ist hier
niemand kann dir was tun
du musst einfach nur atmen und dich beruhigen
du bist in sicherheit
das ist nur deine amygdala
du bist in sicherheit
in sicherheit
in sicherheit
und dir wird nichts passieren
du kannst dich wehren
du lässt nicht zu, dass dir etwas passiert
einfach ruhig atmen
ganz langsam
nur deine amygdala
und die kann langsam runterfahren
keine gefahr
siehst du ?
es ist doch gar nichts
keine gefahr
du bist in sicherheit
alles wird gut
dir wird nichts passieren
du bist in sicherheit
und du wirst dich schützen
sei bereit für den notfall
aber fahr ein bisschen herunter
du bist in sicherheit
und dir wird nichts passieren
du kannst dich wehren
du bist in sicherheit
und dir wird nichts passieren
und du kannst dich wehren
du bist in sicherheit
und dir wird nichts passieren
und du kannst dich wehren
du bist eine starke, erwachsene, unabhängige und stolze frau und du schützt dich vor egal wem oder was
Montag, 14. Mai 2018
jupiter jones - wenn alle es verstehen
"wisst ihr, falls ihr irgendwelche fragen zu der schlimmen zeit damals habt, fragt mich gerne. wir sollten das geklärt haben, bevor ich an dem krebs sterbe und ihr nicht mehr die chance dazu habt"
als ich deinen scheiss nicht mehr tragen konnte wurdest du dieses erbarmungslose monster
nur betrunken
nur am drohen
nur am schreiend um sich schlagenend
nur am versuchen mich zu zerstören, mich zu vernichten
und an allem war ich schuld
dass papa dich verlassen hat
dass ich dich verlassen hab
dass dir der job gekündigt wurde
dass es dir so schlecht geht
dass es allen so schlecht geht
alles war ich ich ich
jeden tag hast du mich aufs neue daran erinnernt
immer neue vorwürfe
immer neuen hass
immer mehr drohungen
immer mehr stalkerei und emotionale erpressung
immer öfter hab ich diesen moment im kopf
ich saß auf der treppe
polizei und sanitäter sind schon da
aber sie dürfen dich noch nicht mitnehmen
ein stundenlanges spiel zwischen ich liebe und ich hasse dich
und wir alle warten nur darauf, dass du uns einen grund gibst dich zwangseinweisen lassen zu können
du redest mit irgendwem
und wie aus dem nichts rennst du auf mich los
dieser endlose hass in deinen augen
und ich erstarre
" ICH BRINGE DICH UM; JETZT BRINGE ICH DICH ENDGÜLTIG UM"
all die jahre wurdest du immer mehr zu monster,
immer weniger zu mutter
und dann kam der krebs
und neue scheiße geht von vorne los
ich dachte du stirbst
und will irgendwie nur schnell mein gewissen bereinigen
will nicht den rest meines lebens deine stimme mit all den beschimpfungen und vorwürfenin meinem kopf haben
und du musst aufhören zu trinken, weil du sonst definitiv stirbst
und irgendwie schaffst du es
und jetzt habe ich eine mutter, nüchtern
du wirst wieder menschlicher, du wirst klarer, du wirst mütterlicher
und genau das macht mir angst
weil ich dich so nicht mehr kenne
weil ich wie ein kind werde, dass seine mutter braucht
und du jede sekunde wieder zum monster werden kannst
wer garantiert mir, dass du mich nicht mehr töten möchtest ?
wer garantiert mir, dass wenn ich dir fragen stelle, du nicht deinen schalter umlegst, zum monster wirst und mir irgendwas antust ?
und selbst, wenn du kein monster mehr wirst
dann hat das was dich tötet mir meine mutter wiedergebracht
damit ich sie direkt danach wieder verliere
als ich deinen scheiss nicht mehr tragen konnte wurdest du dieses erbarmungslose monster
nur betrunken
nur am drohen
nur am schreiend um sich schlagenend
nur am versuchen mich zu zerstören, mich zu vernichten
und an allem war ich schuld
dass papa dich verlassen hat
dass ich dich verlassen hab
dass dir der job gekündigt wurde
dass es dir so schlecht geht
dass es allen so schlecht geht
alles war ich ich ich
jeden tag hast du mich aufs neue daran erinnernt
immer neue vorwürfe
immer neuen hass
immer mehr drohungen
immer mehr stalkerei und emotionale erpressung
immer öfter hab ich diesen moment im kopf
ich saß auf der treppe
polizei und sanitäter sind schon da
aber sie dürfen dich noch nicht mitnehmen
ein stundenlanges spiel zwischen ich liebe und ich hasse dich
und wir alle warten nur darauf, dass du uns einen grund gibst dich zwangseinweisen lassen zu können
du redest mit irgendwem
und wie aus dem nichts rennst du auf mich los
dieser endlose hass in deinen augen
und ich erstarre
" ICH BRINGE DICH UM; JETZT BRINGE ICH DICH ENDGÜLTIG UM"
all die jahre wurdest du immer mehr zu monster,
immer weniger zu mutter
und dann kam der krebs
und neue scheiße geht von vorne los
ich dachte du stirbst
und will irgendwie nur schnell mein gewissen bereinigen
will nicht den rest meines lebens deine stimme mit all den beschimpfungen und vorwürfenin meinem kopf haben
und du musst aufhören zu trinken, weil du sonst definitiv stirbst
und irgendwie schaffst du es
und jetzt habe ich eine mutter, nüchtern
du wirst wieder menschlicher, du wirst klarer, du wirst mütterlicher
und genau das macht mir angst
weil ich dich so nicht mehr kenne
weil ich wie ein kind werde, dass seine mutter braucht
und du jede sekunde wieder zum monster werden kannst
wer garantiert mir, dass du mich nicht mehr töten möchtest ?
wer garantiert mir, dass wenn ich dir fragen stelle, du nicht deinen schalter umlegst, zum monster wirst und mir irgendwas antust ?
und selbst, wenn du kein monster mehr wirst
dann hat das was dich tötet mir meine mutter wiedergebracht
damit ich sie direkt danach wieder verliere
Freitag, 27. April 2018
und irgendwie ist alles seltsam
kennt ihr das, wenn sich alles seltsam anfühlt ?
ein bisschen so, als wäre es nicht real
all diese dinge prallen auf mich ein
als hätte ich nicht schon genug mit meinen diagnosen zu kämpfen
als wäre es nicht schon anstrengend genug auszuwandern
auf einer anderen sprache zu studieren
sich ein neues leben aufzubauen
an einer elite uni zu überleben und es zu schaffen
und dann kamst noch du,
mit deinem alkohol und deinem krebs
weil hey, natürlich
ein bisschen drama darf bei mir doch niemals fehlen
und dann verkacke ich wegen dir fast die uni
weil ich ständig nur daran denken kann,
wie du völlig alleine stirbst,
ich nicht für dich da war
wie du dich selbst in den tod getrieben hast,
so laut hast du nach mir geschrien
aber ich kann nicht
ich kann einfach nicht
mein leben lang hab ich nur für dich gelebt
und jetzt bin endlich ich dran
ich darf leben, mama
und du stirbst
schon ziemlich ironisch, findest du nicht ?
und dank dir wurden all die sachen wieder getriggert
all die wunden sind wieder da
all der schmerz
alles reißt auf und überschwemmt mich
reißt mir den boden unter den füßen weg
und jeden tag aufs neue kann ich nicht vergessen, was ihr mir angetan habt
ich wünschte, ich könnte
aber es kreist in meinem kopf herum
ist gefangen in mir drin
bestellt und nicht abgeholt
immer wieder schlägt es auf mich ein
jeden tag
das einzig witzige daran ist, dass ich so viele traumata habe,
dass sogar mein gehirn zeitlich damit überfordert ist
alles auf einmal auf mich einprasseln zu lassen
heute triggert dich dies,
morgen das
heute quälen wir dich mal mit den bildern wie du vergewaltigt wurdest,
morgen kommt dann die gewalt dran
und übermorgen vielleicht nochmal, wie dich deine mutter umbringen wollte
hier noch eine priese hilflosigkeit,
dort noch ein bisschen verweiflung
hast du schon genug schmerz gespürt?
ich glaub nicht
warte, ich geb dir noch ein bisschen
achja, und den selbsthass und die zerstörung hab ich die letzte tage völlig vergessen,
das klatsch ich dir dann morgen in die fresse
jeden tag eine neue bunte tüte voller scheisse
und jeden tag muss ich meine überlebensstrategie beibehalten
du bist nicht für sie auf dieser welt
NIEMAND hat das recht dir weh zu tun
du wirst heute weder trinken, noch sonstige drogen nehmen
du wirst heute nicht kotzen, fressen oder hungern
du wirst dich heute nicht schneiden, nicht versuchen deinen körper zu töten
du wirst heute überleben
du wirst heute abend 3 positive dinge aufzählen
du wirst achtsam mit dir sein
du wirst versuchen bedürfnisse & gefühle zu spüren und sie ausleben und befriedigen
du wirst heute all deine listen vervollständigen
und jeden tag ein kleines bisschen an deinen zielen arbeiten
und jeden tag wirst du dich daran erinnern, wofür du das machst
ich will nur einmal normal sein
mich einmal normal fühlen
nur einmal glücklich sein
ich will ein besseres leben
und ich hab dieses bessere leben verdammt nochmal verdient
und dafür werde ich mir jeden scheiss einzelnen tag aufs neue den arsch aufreissen,
egal wie lange es noch dauert
egal, wie oft ich noch weinend zusammenbreche und mir diese stimme zuflüstert 'ich kann nicht mehr'
du stehst auf und machst weiter
immer wieder und wieder
denn das einzige, was du heute, morgen und für den rest deines lebens tun musst
ist atmen
einfach atmen
ein und wieder aus
atmenatmenatmen
bis eines tages alles gut ist
ein bisschen so, als wäre es nicht real
all diese dinge prallen auf mich ein
als hätte ich nicht schon genug mit meinen diagnosen zu kämpfen
als wäre es nicht schon anstrengend genug auszuwandern
auf einer anderen sprache zu studieren
sich ein neues leben aufzubauen
an einer elite uni zu überleben und es zu schaffen
und dann kamst noch du,
mit deinem alkohol und deinem krebs
weil hey, natürlich
ein bisschen drama darf bei mir doch niemals fehlen
und dann verkacke ich wegen dir fast die uni
weil ich ständig nur daran denken kann,
wie du völlig alleine stirbst,
ich nicht für dich da war
wie du dich selbst in den tod getrieben hast,
so laut hast du nach mir geschrien
aber ich kann nicht
ich kann einfach nicht
mein leben lang hab ich nur für dich gelebt
und jetzt bin endlich ich dran
ich darf leben, mama
und du stirbst
schon ziemlich ironisch, findest du nicht ?
und dank dir wurden all die sachen wieder getriggert
all die wunden sind wieder da
all der schmerz
alles reißt auf und überschwemmt mich
reißt mir den boden unter den füßen weg
und jeden tag aufs neue kann ich nicht vergessen, was ihr mir angetan habt
ich wünschte, ich könnte
aber es kreist in meinem kopf herum
ist gefangen in mir drin
bestellt und nicht abgeholt
immer wieder schlägt es auf mich ein
jeden tag
das einzig witzige daran ist, dass ich so viele traumata habe,
dass sogar mein gehirn zeitlich damit überfordert ist
alles auf einmal auf mich einprasseln zu lassen
heute triggert dich dies,
morgen das
heute quälen wir dich mal mit den bildern wie du vergewaltigt wurdest,
morgen kommt dann die gewalt dran
und übermorgen vielleicht nochmal, wie dich deine mutter umbringen wollte
hier noch eine priese hilflosigkeit,
dort noch ein bisschen verweiflung
hast du schon genug schmerz gespürt?
ich glaub nicht
warte, ich geb dir noch ein bisschen
achja, und den selbsthass und die zerstörung hab ich die letzte tage völlig vergessen,
das klatsch ich dir dann morgen in die fresse
jeden tag eine neue bunte tüte voller scheisse
und jeden tag muss ich meine überlebensstrategie beibehalten
du bist nicht für sie auf dieser welt
NIEMAND hat das recht dir weh zu tun
du wirst heute weder trinken, noch sonstige drogen nehmen
du wirst heute nicht kotzen, fressen oder hungern
du wirst dich heute nicht schneiden, nicht versuchen deinen körper zu töten
du wirst heute überleben
du wirst heute abend 3 positive dinge aufzählen
du wirst achtsam mit dir sein
du wirst versuchen bedürfnisse & gefühle zu spüren und sie ausleben und befriedigen
du wirst heute all deine listen vervollständigen
und jeden tag ein kleines bisschen an deinen zielen arbeiten
und jeden tag wirst du dich daran erinnern, wofür du das machst
ich will nur einmal normal sein
mich einmal normal fühlen
nur einmal glücklich sein
ich will ein besseres leben
und ich hab dieses bessere leben verdammt nochmal verdient
und dafür werde ich mir jeden scheiss einzelnen tag aufs neue den arsch aufreissen,
egal wie lange es noch dauert
egal, wie oft ich noch weinend zusammenbreche und mir diese stimme zuflüstert 'ich kann nicht mehr'
du stehst auf und machst weiter
immer wieder und wieder
denn das einzige, was du heute, morgen und für den rest deines lebens tun musst
ist atmen
einfach atmen
ein und wieder aus
atmenatmenatmen
bis eines tages alles gut ist
Dienstag, 24. April 2018
weisst du S.,
du hast damals fast mein leben zerstört
mir ist vorher schon echt viel scheisse passiert,
aber du hast alles übertroffen
oder jedenfalls bist du auf gleicher höher mit meiner mutter
aber sie hatte fast 21 jahre
und du nur fast ein jahr
und irgendwann, wenn ich die passenden worte gefunden hab
werd ich dir das alles an den kopf werden
ich schleiche mich in dein kleines, dummes gehirn
und zerstöre es von innen
pflanze dir gedanken ein
kenne wege deine neuronen zu manipulieren
ohne invasiv zu sein
renne ohne gnade auf deine schwachstellen zu
und zahle dir all das heim, was du mir angetan hast
du hast damals fast mein leben zerstört
mir ist vorher schon echt viel scheisse passiert,
aber du hast alles übertroffen
oder jedenfalls bist du auf gleicher höher mit meiner mutter
aber sie hatte fast 21 jahre
und du nur fast ein jahr
und irgendwann, wenn ich die passenden worte gefunden hab
werd ich dir das alles an den kopf werden
ich schleiche mich in dein kleines, dummes gehirn
und zerstöre es von innen
pflanze dir gedanken ein
kenne wege deine neuronen zu manipulieren
ohne invasiv zu sein
renne ohne gnade auf deine schwachstellen zu
und zahle dir all das heim, was du mir angetan hast
Sonntag, 22. April 2018
und egal wie viele jahre noch vergehen werden
der schmerz, den du hinterlassen hast bleibt
ich dachte wirklich, dass wenn ich an mir arbeite,
wenn ich es schaffe gesund zu werden
dann kommst du zu mir zurück
und wir können glücklich bis ans ende unseres lebens zusammen sein
ich dachte, du hättest verständnis dafür
und dass wir das gemeinsam durchstehen
und nicht, dass ich dich so sehr verletze,
dass du dir eine andere suchst,
um mich zu ersetzen
um selbst nicht ertragen zu müssen was war
und ich musste es ertragen
jede einzelne sekunde
jeden deiner schläge in mein gesicht
der schmerz, den du hinterlassen hast bleibt
ich dachte wirklich, dass wenn ich an mir arbeite,
wenn ich es schaffe gesund zu werden
dann kommst du zu mir zurück
und wir können glücklich bis ans ende unseres lebens zusammen sein
ich dachte, du hättest verständnis dafür
und dass wir das gemeinsam durchstehen
und nicht, dass ich dich so sehr verletze,
dass du dir eine andere suchst,
um mich zu ersetzen
um selbst nicht ertragen zu müssen was war
und ich musste es ertragen
jede einzelne sekunde
jeden deiner schläge in mein gesicht
Samstag, 31. März 2018
wie du mich ansiehst
ich weiss noch genau, wie du mich ansahst, anlächelst
als ich zwei plätze neben dir in der vorlesung saß
und ich dachte mir 'nett'
und dann saßt du kurz danach neben mir im tutorial
und jetzt, monate später
bist du so ein grosser teil meiner welt geworden
fokus auf dich
denn wenn du da bist
gitarre spielst
rum alberst
musik an machst
dein wissen teilst
von deinem leben erzählst
dann lässt du mein herz langsamer schlagen
weil mich dein atem, deine anwesenheit, deine berührungen beruhigen
weil du mich zu einem besseren menschen machst
weil du perfekt für mich bist
und doch so unperfekt
und ich weiss nicht was ich denken oder fühlen soll
denn du wärst mein perfektes gegenstück
oder vielleicht auch nicht ?
die vergangenheit schreit
all die wunden
in all den beziehungen
all die menschen, die mich verlassen haben
all die menschen, die ich zerstört habe
und dann bist da du
und dich lässt es kalt
es interessiert dich nicht, wer ich mal war oder was mir passiert ist,
dich interessiert wer ich heute bin
nur ich kann nicht los lassen
werde immer wieder zurück gezogen
werde immer wieder daran erinnert was für ein böses wort 'beziehung' ist
werde immer wieder daran erinnert, dass meine eltern nicht für mich da waren
und liebe ohne abhängigkeit und zerstörung nicht existiert
werde an all meine fehler erinnert
an all die momente in denen die bloße panik in mir aufstieg, weil ich dachte ich ersticke an ihnen
dachte ich ertrinke an ihnen
an mangel und an überfluss
alles, was ich je wollte
alles, wofür ich jetzt kämpfe
ist vor bindung nicht weglaufen zu müssen
zu spüren, dass jemandem zu vertrauen nicht bedeutet, dass man mich schlägt, mich missbraucht, mir droht, mich umbringen will
also fange ich von vorne an
mama, papa, danke für nichts
und ich versuche alles zu löschen, alles zu vergessen
und mich von vorne groß zu ziehen
es endlich richtig machen
endlich gut machen
endlich den mittelweg finden, anstatt zwischen extremen zu leben
denn du könntest der eine sein
oder nur ein weiteres experiment
als ich zwei plätze neben dir in der vorlesung saß
und ich dachte mir 'nett'
und dann saßt du kurz danach neben mir im tutorial
und jetzt, monate später
bist du so ein grosser teil meiner welt geworden
fokus auf dich
denn wenn du da bist
gitarre spielst
rum alberst
musik an machst
dein wissen teilst
von deinem leben erzählst
dann lässt du mein herz langsamer schlagen
weil mich dein atem, deine anwesenheit, deine berührungen beruhigen
weil du mich zu einem besseren menschen machst
weil du perfekt für mich bist
und doch so unperfekt
und ich weiss nicht was ich denken oder fühlen soll
denn du wärst mein perfektes gegenstück
oder vielleicht auch nicht ?
die vergangenheit schreit
all die wunden
in all den beziehungen
all die menschen, die mich verlassen haben
all die menschen, die ich zerstört habe
und dann bist da du
und dich lässt es kalt
es interessiert dich nicht, wer ich mal war oder was mir passiert ist,
dich interessiert wer ich heute bin
nur ich kann nicht los lassen
werde immer wieder zurück gezogen
werde immer wieder daran erinnert was für ein böses wort 'beziehung' ist
werde immer wieder daran erinnert, dass meine eltern nicht für mich da waren
und liebe ohne abhängigkeit und zerstörung nicht existiert
werde an all meine fehler erinnert
an all die momente in denen die bloße panik in mir aufstieg, weil ich dachte ich ersticke an ihnen
dachte ich ertrinke an ihnen
an mangel und an überfluss
alles, was ich je wollte
alles, wofür ich jetzt kämpfe
ist vor bindung nicht weglaufen zu müssen
zu spüren, dass jemandem zu vertrauen nicht bedeutet, dass man mich schlägt, mich missbraucht, mir droht, mich umbringen will
also fange ich von vorne an
mama, papa, danke für nichts
und ich versuche alles zu löschen, alles zu vergessen
und mich von vorne groß zu ziehen
es endlich richtig machen
endlich gut machen
endlich den mittelweg finden, anstatt zwischen extremen zu leben
denn du könntest der eine sein
oder nur ein weiteres experiment
Dienstag, 20. Februar 2018
und alles dreht sich
alle gedanken schreien und rennen und explodieren vor sich hin
ich kann nichts sehen
weil alles verschwimmt
ich kann nichts hören und fühlen
bin so zugedröhnt vom leben
oder vom überleben ?
wer weiss das schon
du warst da für mich
ohne drama
ohne vorwürfe
ohne schreien
ohne, dass einer von uns den anderen töten will
und dafür bin ich dankbarund ich schätze das wert
aber es ist so wenig, dass ich nicht weiss, ob es reicht
obwohl es reichen muss
jetzt muss ich abschied nehmen
von all den jahren
von all dem leid
von einem ich, dass mich lange geprägt hat
ich muss abschied nehmen vom überleben
ich muss die schreie verstummen lassen
los lassen
sein lassen
einfach ich sein
doch wie macht man das ?
wie lässt man all den schmerz und das leid los, dass immernoch ganz leise in mir nach aufmerksamkeit schreit
wie kann ich abschied von etwas nehmen, was mich so sehr geprägt hat ?
wie kann ich nur die besten teile meiner vergangenheit mit mir nehmen ?
wie kann ich sein wer ich bin, wenn ich diesen teil los lasse ?
wie kann ich vermeiden, dass all die alten muster mich verfolgen
mich austricksen
mich manipulieren
mich zu einem menschen machen, der ich nicht sein möchte
ziel vor augen
plan vor mir
lasst mich frei
stille
ich kann nichts sehen
weil alles verschwimmt
ich kann nichts hören und fühlen
bin so zugedröhnt vom leben
oder vom überleben ?
wer weiss das schon
du warst da für mich
ohne drama
ohne vorwürfe
ohne schreien
ohne, dass einer von uns den anderen töten will
und dafür bin ich dankbarund ich schätze das wert
aber es ist so wenig, dass ich nicht weiss, ob es reicht
obwohl es reichen muss
jetzt muss ich abschied nehmen
von all den jahren
von all dem leid
von einem ich, dass mich lange geprägt hat
ich muss abschied nehmen vom überleben
ich muss die schreie verstummen lassen
los lassen
sein lassen
einfach ich sein
doch wie macht man das ?
wie lässt man all den schmerz und das leid los, dass immernoch ganz leise in mir nach aufmerksamkeit schreit
wie kann ich abschied von etwas nehmen, was mich so sehr geprägt hat ?
wie kann ich nur die besten teile meiner vergangenheit mit mir nehmen ?
wie kann ich sein wer ich bin, wenn ich diesen teil los lasse ?
wie kann ich vermeiden, dass all die alten muster mich verfolgen
mich austricksen
mich manipulieren
mich zu einem menschen machen, der ich nicht sein möchte
ziel vor augen
plan vor mir
lasst mich frei
stille
Montag, 22. Januar 2018
warum tust du mir das an?
7 jahre therapie, 5 kliniken
arbeit, arbeit, arbeit
ich bin durch die scheisse gegangen
hab meine süchte hinter mir gelassen
hab alles in meiner macht stehende dafür getan, dass es mir gut geht
dass ich ein normales leben führen kann
und jetzt ging es mir endlich gut
endlich konnte ich psychologie studieren
endlich komme ich besser mit mir selbst klar
endlich kann ich leben, ohne nur zu ertragen
ich hab mir den arsch aufgerissen und alles gegeben, was ich habe
und dann kommst du
du kleine scheiss drecksfotze
ich hab dir immer den tod gewünscht
aber nicht so
nicht so, dass du mich und alles in deinem umfeld mit in den tod reisst
du hast den krebs wirklich verdient
und gleichzeitig tut es mir noch leid, dass du das durchmachen musst
aber der einzige grund, weshalb ich da bin ist der,
dass ich nicht den rest meines lebens ein schlechtes gewissen haben will,
nur weil ich nicht alles versucht habe
denn so bin ich, ich versuche alles hinzukriegen, alles zu überleben, alles gut werden zu lassen
und du ?
du bist eine atombombe
du willst jeden in den dreck ziehen, missbrauchen, manipulieren, zerstören
du zerstörst mich, mama
ich hab nicht mal die zeit verarbeitet in der du mich umbringen wolltest
in der du ständig auf mich los gegangen bist und ich ständig nur angst um mein leben hatte
und dann bin ich gegangen und mit der zeit wurde es besser
und jetzt beginnt alles von vorne
du trinkst und trinkst und trinkst und trinkst
du lügst und schlägst und weigerst dich
du erpresst uns mit deinem leben
du willst alles an dich reißen, jedes leben in dich aufsaugen
nur du du du du du du
alles nur für dich
die ganze welt existiert nur für dich und deine kranke scheiße
wirklich, wie viele gott verdammte gehirnzellen besitzt du eigentlich noch ?
ist da noch eine übrig ?
es wirkt nämlich so, als hättest du dir dein gehirn rausgeschnitten und es für ne flasche vodka eingetauscht
wie kannst du nur so asozial sein ?
wie kannst du uns das alles nochmal von vorne antun ?
wie kann ein mensch nur so ein monster sein ?
und wie kann ich nur so verletztlich sein, dass ich dich nicht einfach alleine verrecken lasse?
ich muss rennen, ich weiss
weil du mich im visier hast
du hast die waffe schon auf mich gerichtet
lachend
und wartest nur auf den moment um abzudrücken
du tötest mich, mama
du zerstörst mich und mein leben
wieder und wieder und wieder
und alles in mir schreit und weint, weil ich weiss, dass ich das nicht mit mir machen lassen kann
aber so hast du mich erzogen
dein eigenener kleiner sklave
bereit sein leben zu geben, nur damit du für eine sekunde was zu lachen hast
du bist so verdammt krank
und ich so verdammt hilflos
und ich muss stark sein
ich muss das hinkriegen
weil ich nicht 7 jahre arbeit wegwerfen kann,
nur weil du meinen namen schreißt
aber welche wahl lässt du mir ?
entweder ich lasse dich völlig alleine elendig verrecken und du wirst erst nach wochen gefunden, weil niemand nach dir sieht oder ich bleibe da, lasse mich weiter traumatisieren, beschimpfen, bedrohen, gucke mir dein elend an, bis du stirbst.
das einzige was ich in all den jahren wollte war für eine stunde eine mutter haben und kein monster
arbeit, arbeit, arbeit
ich bin durch die scheisse gegangen
hab meine süchte hinter mir gelassen
hab alles in meiner macht stehende dafür getan, dass es mir gut geht
dass ich ein normales leben führen kann
und jetzt ging es mir endlich gut
endlich konnte ich psychologie studieren
endlich komme ich besser mit mir selbst klar
endlich kann ich leben, ohne nur zu ertragen
ich hab mir den arsch aufgerissen und alles gegeben, was ich habe
und dann kommst du
du kleine scheiss drecksfotze
ich hab dir immer den tod gewünscht
aber nicht so
nicht so, dass du mich und alles in deinem umfeld mit in den tod reisst
du hast den krebs wirklich verdient
und gleichzeitig tut es mir noch leid, dass du das durchmachen musst
aber der einzige grund, weshalb ich da bin ist der,
dass ich nicht den rest meines lebens ein schlechtes gewissen haben will,
nur weil ich nicht alles versucht habe
denn so bin ich, ich versuche alles hinzukriegen, alles zu überleben, alles gut werden zu lassen
und du ?
du bist eine atombombe
du willst jeden in den dreck ziehen, missbrauchen, manipulieren, zerstören
du zerstörst mich, mama
ich hab nicht mal die zeit verarbeitet in der du mich umbringen wolltest
in der du ständig auf mich los gegangen bist und ich ständig nur angst um mein leben hatte
und dann bin ich gegangen und mit der zeit wurde es besser
und jetzt beginnt alles von vorne
du trinkst und trinkst und trinkst und trinkst
du lügst und schlägst und weigerst dich
du erpresst uns mit deinem leben
du willst alles an dich reißen, jedes leben in dich aufsaugen
nur du du du du du du
alles nur für dich
die ganze welt existiert nur für dich und deine kranke scheiße
wirklich, wie viele gott verdammte gehirnzellen besitzt du eigentlich noch ?
ist da noch eine übrig ?
es wirkt nämlich so, als hättest du dir dein gehirn rausgeschnitten und es für ne flasche vodka eingetauscht
wie kannst du nur so asozial sein ?
wie kannst du uns das alles nochmal von vorne antun ?
wie kann ein mensch nur so ein monster sein ?
und wie kann ich nur so verletztlich sein, dass ich dich nicht einfach alleine verrecken lasse?
ich muss rennen, ich weiss
weil du mich im visier hast
du hast die waffe schon auf mich gerichtet
lachend
und wartest nur auf den moment um abzudrücken
du tötest mich, mama
du zerstörst mich und mein leben
wieder und wieder und wieder
und alles in mir schreit und weint, weil ich weiss, dass ich das nicht mit mir machen lassen kann
aber so hast du mich erzogen
dein eigenener kleiner sklave
bereit sein leben zu geben, nur damit du für eine sekunde was zu lachen hast
du bist so verdammt krank
und ich so verdammt hilflos
und ich muss stark sein
ich muss das hinkriegen
weil ich nicht 7 jahre arbeit wegwerfen kann,
nur weil du meinen namen schreißt
aber welche wahl lässt du mir ?
entweder ich lasse dich völlig alleine elendig verrecken und du wirst erst nach wochen gefunden, weil niemand nach dir sieht oder ich bleibe da, lasse mich weiter traumatisieren, beschimpfen, bedrohen, gucke mir dein elend an, bis du stirbst.
das einzige was ich in all den jahren wollte war für eine stunde eine mutter haben und kein monster
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