Und manchmal, ja manchmal bringt das alles nichts mehr
Ich kann fressen, hungern, kotzen
Kann rauchen, kiffen, ziehen
Kann mir teile schmeissen, wenn ich will
Ich kann mich schneiden, versuchen mir das leben zu nehmen, nicht mehr zur schule gehen
Ich kann mich den jungs zuwenden, um zu verdrängen
Ich kann alles irgendwie unterdrücken
Aber weisst du, mama, auch nach 16 jahren und 20 tagen tut nichts auf dieser welt so weh wie du.
Und ja, eine zeit lang kann ich es vielleicht unterdrücken, aber eine gewisse traurigkeit bleibt immer
Und weisst du auch warum?
Du hast mich sterben lassen.
Damals, heute und wirst es immer tun.
Und das schlimmste ist, dass du dir dessen nicht mal bewusst bist..
Du hast mich sterben lassen, jedes mal auf's neue, immer ein bisschen mehr und denkst auch noch allen ernstes, dass ich dich ungerecht behandel.
Das ist unfair, du bist unfair.
Du hättest damals mich damals nicht retten sollen. Denn danach kam all der hass in dir auf.
Dieser hass, weil du einmal nicht das tun durftest, was du wolltest und genau aus dem grund tust du mir das wahrscheinlich an..
Ich hab mich nicht an die regeln deines geschenks gehalten, tut mir leid. Aber ich hätte es nicht ausgehalten, jedes mal auf's neue von dir daran erinnert zu werden, wie wenig ich dir wert bin.
Denn ganz ehrlich, mama, zwischen all meinem unbeschreiblich grossen hass gegen dich, steckt ein kleines bisschen liebe
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