Montag, 10. Februar 2014

schlafentzug und unterernährrung

manchmal macht es dich fertig
und manchmal kannst du dir nichts besseres vorstellen

und ich merke wieder dieses gefühl
diese stimme im kopf, die "ich will" ruft
und obwohl dir bewusst ist, dass du es aus guten gründen lassen solltest,
tust du es trotzdem.

ich weiss noch wie ich letztes jahr quasi nie geschlafen habe
nach einer line wollte ich erstmal die nächsten 3 tage wach sein
so bescheuert das klingt
irgendwie geniesst man das gefühl

diese innerliche und äußere zerstörtheit
die freiheit zu tun was man will
die hoffnung, dass deine dich zerstörenden gedanken sich gegenseitig selbst vernichten
und irgendwie liebe ich am meisten, dass man so motiviert ist jeden scheiss zu tun

das hilft, irgendwie
es ist wie eine pause für mein gehirn
es muss kaum arbeiten
kaum was tun
einfaxh die zeit vertreiben
und das wunderschönste ist,
dass man nicht darüber nachdenken muss,
ob man seine letzten kräfte wirklich für soetwas sinnloses einsetzen sollte
ob es zeitverschwendung und vollkommen unnütz ist
und das man ansatzweise das gefühl bekommt, man könnte in dieser nacht so viel schaffen
(am nächsten tag leider häufig enttäuschend. wusste eben nicht mehr was ich letzte nacht eigentlich gemacht hab, bis ich die 5 packungen gestopfte kippen gesehen hab)

mein kopf gönnt sich eine pause
um im nachhinein schneller arbeiten zu können,
was bis jetzt immet funktioniert hat.
ist wie ne selbsttherapie

kiffen, wenn's dir nicht gut geht
(besonders bei suizidgedanken)
ziehen, wenn dir alles zu viel wird
du nicht weiter weisst
keine kraft und motivation mehr hast
wenn dein kopf zu voll und zu leer zugleich ist

fühlt sich an wie ein unterbewusstes sortiersystem des gehirns

aber gut, ich bin mir grade dessen bewusst,dass ich unter drogen stehe
dieser tatsache bin ich mir immer bewusst
auch, dass heute Montag,der 10.02.14 ist und ich morgen ebenfalls keine
schule habe

ich bin mir bewusst darüber,
dass ich sehr schnell wieder so abhängig werden kann,dass ich wieder drauf lebe
ich weiss, dass ich sowas nicht tun sollte
dass es ungesund ist,
besonders wenn man bedenkt, dass ich auch noch antidepressiva nehme und mal auf die geniale idee kam, diese klein zu machen und durch die nase zu ziehen..
ok, das war echt bescheuert und verjunkt von mir, geb ich zu.

aber warum urteilt jeder immer direkt schlecht darüber,wenn er etwas von den drogen weiss?
niemand weiss, was wirklich in mir vorgeht
was ich denke und fühle

wie will so jemand wissen können, was gut und was schlecht für mich ist?

aktzeptanz

ich habe aktzeptiert, dass das hier mein leben ist, welches ich mir ganz und gar nicht ausgesucht, sondern lieber weggeworfen hätte.
ich aktzeptiere, dass ich anscheinend noch ein bisschen auf dieser erde verweilen muss, weil ich ansonsten schon längst weg wäre
ich aktzeptiere die meinung und die gefühle anderer menschen, weil es ihre sind, nicht meine.

warum könnt ihr dann nicht einfach aktzeptieren, dass ich bin, wie ich bin?

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